Wachstumsstarke Organisationen geraten plötzlich in Rückbau- und Krisenlogiken. Verlässliche Parameter fehlen, Entscheidungen haben reale Verluste zur Folge, Widersprüche lassen sich nicht auflösen.
Der Workshop richtet sich an erfahrene Führungskräfte, die sich fragen:
- wie in paradoxen Situationen entscheidungsfähig bleiben?
- wie Verantwortung zu übernehmen, ohne falsche Eindeutigkeit zu erzeugen?
- wie kann ich Führung auch dann wirksam auszuüben, wenn es kein „richtig“ mehr gibt?
Der U-Prozess schafft einen strukturierten Raum, um Wahrnehmung zu vertiefen, alte Muster zu unterbrechen und aus dem Noch-Nicht-Gewussten heraus neue Strategien, Produkte oder Organisationsformen zu entwickeln. Theory U eignet sich besonders für Innovationsprozesse, kulturelle Veränderungen oder strategische Standortbestimmungen – dort, wo Analyse allein nicht mehr trägt.
Die OE-Weiterbildung 2026 verbindet diese beiden Perspektiven zu einem konsistenten professionellen Rahmen für Führungskräfte, interne OE-Verantwortliche und Berater.
Im Zentrum stehen:
- ein systemisches Organisationsverständnis jenseits vereinfachender Purpose-Narrative,
- die Rolle von Führung, Entscheidung und Hierarchie in komplexen sozialen Systemen,
- sowie Diagnose- und Interventionskompetenz für Situationen, in denen weder Kontrolle noch Selbstorganisation ausreichen.
Systemische Organisationsentwicklungs Supervisions sind darauf ausgerichtet, den Handlungs- und Gestaltungsspielraum in der professionellen Rolle als Organisationsentwickler:in zu fördern und die Fähigkeiten für das Leiten, Begleiten und Beraten von OE-Prozessen weiter zu entwickeln.